Vorteile und Nutzen

Vorteile des Magenbandes

Das Magenband ist die einzige bariatrische Methode, die vollständig reversibel und zudem verstellbar ist, was Patientinnen und Patienten ein Höchstmaß an Flexibilität bietet.

Da kein Teil des Magen-Darm-Trakts entfernt oder umgeleitet wird, ist das Risiko für Nährstoffmängel und schwere Komplikationen deutlich geringer als bei anderen Verfahren. Das Band ermöglicht einen sicheren und kontrollierten Gewichtsverlust von etwa 0,5 bis 1 Kilogramm pro Woche.

Die Platzierung des Bandes erfolgt minimalinvasiv durch Schlüssellochchirurgie. Dies führt zu geringeren Schmerzen und Blutverlust, einem kürzeren Krankenhausaufenthalt (meist nur eine Nacht) und minimalen Erholungszeiten.

Wie das Magenband funktioniert

Ein Magenband wirkt primär durch die Schaffung einer kleinen Magentasche (Vormagen). Dadurch wird das Magenvolumen stark eingeschränkt, sodass Sie bereits nach kleineren Portionen satt sind.

Das vom Chirurgen eingesetzte, verstellbare Band um den oberen Teil des Magens stimuliert zudem bestimmte Sensoren, die dem Gehirn ein Sättigungssignal senden. Dieses System funktioniert nur, wenn Sie feste, normale Lebensmittel essen, da die Sensoren den Druck voluminöser Nahrung benötigen. Bei pürierten Speisen oder Flüssigkeiten tritt dieser Effekt nicht auf. Um den optimalen Druck aufrechtzuerhalten, kann das Band bei Bedarf nachjustiert werden.

Zu den Vorteilen eines Magenbandes in der Türkei gehört, dass es Ihnen hilft, langfristig Gewicht zu verlieren, wenn Sie sich an eine gesunde Lebensweise und eine angepasste Magenband-Diät halten. Wenn Sie fettleibigkeitsbedingte Gesundheitsprobleme wie Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben, können sich diese mit der Gewichtsabnahme deutlich verbessern.

Behandlungsdauer

30 bis 60 Minuten

Betäubung

Vollnarkose

Klinikaufenthalt

1 Nacht

Gesellschaftsfähig

nach 3-4 Tagen

Rückkehr zur Arbeit

innerhalb von 1 Woche

Magenband Kosten Türkei
2,950€
Im Preis inklusive: 1 Nacht im Krankenhaus Inklusive Verpflegung. 1 Nacht im Hotel. Laborkosten, Medikamente und Equipments. Deutschsprachige Betreuung. VIP Rund-um Transfer. Begleitperson.

Voraussetzungen für ein Magenband

Ein Magenband kann für Sie in Frage kommen, wenn Sie folgende Kriterien erfüllen:

  • Ihr Body-Mass-Index (BMI) liegt bei 35 oder höher, oder bei 30 oder höher in Verbindung mit Begleiterkrankungen (z. B. Typ-2-Diabetes oder Bluthochdruck), die sich durch eine Gewichtsabnahme verbessern können.
  • Sie sind gesund genug, um den Eingriff unter Vollnarkose sicher zu überstehen.
  • Sie sind fest entschlossen, Ihren Gewichtsverlust durch langfristige Anpassungen Ihres Lebensstils und Ihrer Ernährung konsequent beizubehalten.
  • Sie sind bereit, alle regelmäßigen Nachsorge- und Bandanpassungstermine wahrzunehmen.

In der Regel müssen Sie außerdem nachweisen, dass alternative Abnahmeversuche – etwa durch Diät, Bewegung oder Medikamente – über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten ohne den gewünschten Erfolg geblieben sind.

Wer könnte uns und unsere Arbeit besser beurteilen als unsere Patienten? Echte Bewertungen zu unseren Behandlungen in der Klinik helfen Interessenten, die richtige Entscheidung zu treffen.

Magenverkleinerung Vorher Nachher

"Ich wünschte, ich hätte das schon vor Jahren gemacht."

— Julia
5 Monate nach der Operation 34 kg abgenommen
Schritt für Schritt Verfahren

Vorbereitung auf die Magenband-Operation

Vor der Operation erhalten Sie eine Vollnarkose, und der Eingriff wird laparoskopisch (Schlüssellochchirurgie) durchgeführt. Die Operation dauert in der Regel zwischen ein und zwei Stunden.

Ihr Chirurg macht mehrere kleine Schnitte im Bauchbereich und führt ein langes, dünnes Endoskop mit Licht und Kameralinse, das sogenannte Laparoskop, ein, um das Operationsfeld im Inneren sichtbar zu machen.

Anschließend legt der Chirurg das verstellbare Magenband um den oberen Teil des Magens, um einen kleinen oberen Beutel zu formen. Das Band wird an Ort und Stelle gehalten, indem ein Teil des unteren Magens über das Band gelegt und mit dem oberen Magenbeutel vernäht wird.

Das Magenband ist über einen dünnen Schlauch mit einem Injektionsport direkt unter der Haut verbunden. Nach der Operation füllt der Chirurg das Band mit steriler Flüssigkeit, um es zu aktivieren. Über diesen Port kann das Band später nachjustiert oder entleert werden, um die Größe der Öffnung zwischen dem oberen und unteren Magenabschnitt zu regulieren – und damit die Entleerungsgeschwindigkeit des Magens zu steuern.

Zum Schluss verschließt der Chirurg die Einschnitte sorgfältig – in der Regel mit selbstauflösenden Nähten unter der Haut.

Nach der Magenband-Operation

Nach einer Magenband-Operation bleiben Sie in der Regel eine Nacht im Krankenhaus.

In den ersten Wochen dürfen Sie zunächst nur Flüssigkeiten zu sich nehmen. Anschließend erfolgt der Übergang zu weicher, pürierter Nahrung, bevor Sie wieder feste Lebensmittel essen können.

Ihr Chirurg oder Ihr Diätassistent wird mit Ihnen besprechen, welche Anpassungen in Ihrer Ernährung und Ihrem Bewegungsverhalten notwendig sind, um einen gesünderen Lebensstil zu führen und Ihr Gewichtsabnahmeziel zu erreichen. Ihr individueller Ernährungsplan enthält Empfehlungen zu Lebensmittelauswahl und Portionsgrößen.

Gegebenenfalls benötigen Sie Schmerzmittel. Sie können freiverkäufliche Präparate wie Paracetamol oder Ibuprofen einnehmen.

Es ist wichtig, dass Sie alle Nachsorgetermine wahrnehmen, einschließlich der Bandanpassungen. Oft sind mehrere Einstellungen erforderlich, um den optimalen Grad der Einschränkung zu finden.

Die meisten Patientinnen und Patienten benötigen etwa zwei Wochen, um sich vollständig von einer Magenband-Operation zu erholen.

Nebenwirkungen und Risiken des Magenbandes

Nach einer Magenband-Operation können vorübergehend Nebenwirkungen wie Blutergüsse, Schmerzen und Schwellungen im Bereich der Wunden auftreten, ebenso wie Übelkeit oder Erbrechen nach dem Essen – insbesondere, wenn Sie zu große Portionen zu sich nehmen.

Wie bei jeder Operation können Komplikationen wie Blutungen, Blutgerinnsel, Schmerzen oder Wundinfektionen auftreten.

Hinzu kommen mögliche Risiken, die speziell mit einer Magenband-Operation verbunden sind:

  • Infektion des Magenbandes
  • Band-Fehlfunktionen (Verrutschen, Undichtigkeit oder Erosion des Bandes)
  • Einwachsen des Bandes in die Magenwand
  • Gastroösophagealer Reflux (Sodbrennen)
  • Verstopfung oder Durchfall
  • Verletzung benachbarter Organe wie Magen, Speiseröhre oder Milz
  • Bildung von Gallensteinen bei sehr schnellem Gewichtsverlust

Ihr Chirurg wird alle möglichen Risiken und Nebenwirkungen ausführlich mit Ihnen besprechen, bevor Sie sich für eine Magenband-Behandlung entscheiden.