Vorteile eines Magenbypasses
Diät und Bewegung allein können mehrere Jahre dauern, bis erste Ergebnisse sichtbar werden – und in manchen Fällen bleiben sie ganz aus. Hingegen fördert ein Magenbypass einen schnellen Gewichtsverlust, indem er begrenzt, wie viel Sie essen können und wie viele Kalorien Ihr Körper aufnimmt.
Mit diesem Verfahren können Sie 60 bis 80 Prozent Ihres überschüssigen Körpergewichts verlieren.
Magenbypass-Operation fettleibigkeitsbedingte Gesundheitsprobleme wie Schlafapnoe, Diabetes, Herzerkrankungen, Bluthochdruck und Gelenkbeschwerden deutlich reduzieren oder sogar rückgängig machen kann. Nach der Operation werden Sie sich sowohl innerlich als auch äußerlich besser fühlen – und Ihre Lebensperspektive nachhaltig verbessern.
90 bis 150 Minuten
Vollnarkose
3 Nächte
bis zu 2 Wochen nach der Operation
1 bis 3 Wochen
Wie ein Magenbypass funktioniert
Bei einer Magenbypass-Operation wird der Magen verkleinert. Dadurch wird die Nahrungsmenge – und damit auch die Kalorienaufnahme – reduziert, während sich gleichzeitig der Verdauungsprozess verändert.
Der Eingriff besteht aus zwei Schritten. Zunächst setzt der Chirurg einen kleinen Einschnitt am oberen Teil des Magens und trennt dort einen kleinen Abschnitt vom restlichen Magen ab. Dieser obere Teil wird mit chirurgischen Klammern verschlossen, sodass ein kleiner Beutel entsteht, etwa so groß wie eine Walnuss.
Im zweiten Schritt durchtrennt der Chirurg den Dünndarm und verbindet einen Teil davon direkt mit dem neu gebildeten Magenbeutel. Die Nahrung umgeht dadurch den Großteil des Magens und gelangt direkt in einen weiter unten liegenden Teil des Dünndarms.
Da der Magen weniger Nahrung aufnehmen kann und die Nährstoffaufnahme reduziert wird, essen Sie automatisch weniger und fühlen sich schneller satt – ein wichtiger Faktor für einen dauerhaften Gewichtsverlust.
Wer könnte uns und unsere Arbeit besser beurteilen als unsere Patienten? Echte Bewertungen zu unseren Behandlungen in der Klinik helfen Interessenten, die richtige Entscheidung zu treffen.
"Ich wünschte, ich hätte das schon vor Jahren gemacht."
— JuliaVoraussetzungen für einen Magenbypass
Da ein Magenbypass ein umfangreicherer Eingriff als andere bariatrische Verfahren ist, wird er in der Regel Patientinnen und Patienten mit einem Body-Mass-Index (BMI) von 35 oder höher empfohlen. Wenn Sie einen niedrigeren BMI haben, kann eine Schlauchmagen-Operation eine geeignete Alternative sein.
Schwangere Patientinnen sind keine geeigneten Kandidatinnen für eine bariatrische Operation. Wenn Sie eine Schwangerschaft planen, empfehlen wir, mit dem Magenbypass bis nach der Geburt zu warten.
Ein Magenbypass wird insbesondere für Patientinnen und Patienten empfohlen, die bereits eine Schlauchmagen– oder Magenband-Operation hatten. Wenn Sie dabei nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt haben, kann ein Magenbypass eine effektivere Option für Sie sein.
Vorbereitung auf die Magenbypass-Operation
In der Regel werden Sie einen Tag vor der Operation in unserem Krankenhaus aufgenommen. Nachdem alle notwendigen Untersuchungen abgeschlossen sind, können Sie sich den restlichen Tag ausruhen. Wenn Sie von einem Freund oder Familienmitglied begleitet werden, kann diese Person selbstverständlich ohne zusätzliche Kosten bei Ihnen im Zimmer bleiben.
Sobald Sie für die Operation vorbereitet sind, wird der Anästhesist Sie in Vollnarkose versetzen, damit Sie während des Eingriffs tief schlafen und nichts spüren.
Mit Hilfe laparoskopischer Instrumente teilt Ihr Chirurg den Magen in einen kleinen und einen größeren Abschnitt. Der kleinere Teil macht etwa fünf Prozent der ursprünglichen Größe aus, sodass Sie sich bereits nach einer geringen Nahrungsmenge satt fühlen.
Anschließend leitet der Chirurg einen Teil des Dünndarms um und verbindet diesen mit dem neu gebildeten Magenbeutel. Dadurch gelangt die Nahrung direkt in den Dünndarm, und die Kalorienaufnahme wird deutlich reduziert.
Danach verschließt der Chirurg die Einschnitte sorgfältig mit Nähten. Die gesamte Operation dauert in der Regel etwa zwei bis drei Stunden.