Wissen Sie, wie hoch Ihr Body-Mass-Index (BMI) ist? Viele Menschen, die abnehmen möchten, begegnen diesem Begriff immer wieder. Der BMI gibt an, wie viel Körperfett Ihr Körper im Verhältnis zu Ihrer Größe enthält – und hilft einzuschätzen, ob ein Gewichtsverlust medizinisch sinnvoll sein könnte.
Was sagt der BMI aus?
Eine erfolgreiche Gewichtsabnahme kann die Gesundheit nachhaltig verbessern. Sie kann das Risiko für Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes, Schlafapnoe, Herzinfarkt und Schlaganfall senken. Zusätzlich berichten viele Menschen von:
- mehr Energie und Motivation
- besserem Schlaf
- weniger Gelenk- und Muskelschmerzen
- stabileren Blutdruckwerten
- niedrigeren Blutzucker- und Triglyceridwerten
Der BMI zeigt, ob Ihr Gewicht im gesunden Bereich liegt. Er basiert auf der Relation zwischen Körpergewicht und Körpergröße.
BMI-Klassifikation für Erwachsene:
- 18–25: normalgewichtig
- unter 18: untergewichtig
- 25–29: übergewichtig
- ab 30: fettleibig
Wie nimmt man gesund ab?
Wer sein Gewicht reduzieren möchte, sollte dies langsam und kontrolliert tun. Empfehlenswert ist ein Gewichtsverlust von 0,5 bis 1 kg pro Woche.
Ein realistisches Ziel ist der Verlust von etwa 10 % des Ausgangsgewichts. Das ist ein gesunder Ansatz und erhöht die Wahrscheinlichkeit langfristiger Erfolge.
Grundsätzlich gilt: Um abzunehmen, müssen Sie weniger Kalorien aufnehmen, als Ihr Körper verbraucht. Der BMI gibt einen ersten Hinweis darauf, wie hoch die ideale tägliche Kalorienzufuhr sein sollte.
Bin ich für eine Magenverkleinerung geeignet?
Bevor Sie eine Operation zur Gewichtsreduktion in Betracht ziehen, lohnt sich ein Blick auf die BMI-Werte.
Für eine bariatrische Operation kommen Sie infrage, wenn:
- Ihr BMI 35 oder höher ist, oder
- Ihr BMI 30 oder höher ist und zusätzlich gewichtsbedingte Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Schlafapnoe oder Bluthochdruck vorliegen.
Auch wenn Sie rund 45 Kilogramm über Ihrem Zielgewicht liegen und weder mit Diäten noch mit Sport abnehmen konnten, kann eine Magenverkleinerung eine geeignete Option sein.